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Montag, 1. Juli 2019

Pattydoo Kleid "Marie" Blumenpracht

Schnittmuster: Pattydoo
Schnitt: Marie
Schwierigkeitsgrad: leicht
Stoffwahl: 95% Baumwolle und 5% Elasthan


Für den heutigen "Me Made Mittwoch" möchte ich Euch mein fertiges Sommerkleid „Marie“ vorstellen. Das Kleid dürfte in meinem Urlaubskoffer für den Sommer nicht fehlen. Das Schnittmuster ist von Pattydoo und wird dort als E-Book angeboten. Aufgefallen ist mir der Schnitt bei Burda-Community. Viele hatten dort das Sommerkleid "Marie" genäht. Es wurde in allen Farben und Stoffen präsentiert und blieb daher in meinem Kopf als nächstes Projekt hängen.



In meinem letzten Post habe ich Euch von meinem Besuch bei Megastoffen in Enschede berichtet und dabei meine Einkäufe gezeigt 😀. Nun muss der ganze Stoff nach und nach verarbeitet werden, also habe ich mir überlegt, ich nehme für das Sommerkleid den schönen "Blumenstoff".



Nach allen Standard Vorbereitungen wie Papierschnitt zusammenkleben, Schnitt auf Folie übertragen und zum Schluss alles auf den Stoff, ging es an die Nähmaschine. Dank der Videoanleitung, in dem jeder Schritte einfach erklärt wurde, war das Kleid für die erste Anprobe schnell genäht.




Erste Anprobe. Was muss verändert werden?

An den beiden Seiten habe musste ich jeweils 3 cm weggenommen, damit das Kleid schön an der Taille anliegt. Die Armlöcher wurden danach auch enger genäht, da sie sonst etwas nach außen abstanden. Was direkt perfekt an Ort und Stelle saß, waren die Schulternähte.



Nach diesen kleinen Änderungen konnte ich das Kleid zum zweiten Mal anprobieren und durfte mit Freude feststellen: "Marie" sitzt super und lässt sich ohne Probleme, dank des dehnbaren Stoffes, an- und ausziehen. Einen Reißverschluss braucht das Kleid wirklich nicht 😀.

Das Kürzen des Kleides war der vorletzte Schritt. Da ich nicht sehr groß bin, ca. 162 cm, enden bei mir alle Kleider oder Röcke immer oberhalb des Knies.

Der letzte Schritt bestand darin, alle Säume ordentlich umzunähen.

Mein Fazit

Das Kleid ist dank der tollen Videoanleitung super schnell genäht und auch für Anfänger geeignet. Durch die Verwendung von dehnbaren Stoffen, entfällt auch das Einnähen eines Reißverschlusses, wodurch das An- oder Ausziehen erleichtert wird.



"Das wird nicht meine letzte Marie im Kleiderschrank sein."



Auf dieser Seite findet ihr noch viele andere tolle Projekte :-)
Me Made Mittwoch

Liebe Grüße
Eure Sarina von Schnittvielfalt

Mittwoch, 3. Oktober 2018

"Simply nähen" Jumpsuit mit Palmenmuster

Zeitschrift: Simply nähen 02/2015
Schnitt: Jumpsuit
Schwierigkeitsgrad: schwer
Stoffwahl: Jersey


Heute möchte ich meinen ersten genähten Jumpsuit vorstellen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diesen schon im April genäht habe, um ihn kurz danach mit nach La Palma in den Urlaub zu nehmen. Da sind auch die Bilder entstanden 😀.

Warum dieser Schnitt

Den Schnitt des Jumpsuits habe ich im Heft „Simply nähen“ gefunden. Besonders hat mir die Idee mit dem kleinen Volants an der Vorder- und Rückseite gefallen. Dank des Gummibandes auf Taillenhöhe lässt sich der Jumpsuit optimal an die Passform des Körpers anpassen.

Schwierige Stoffsuche

Die Stoffsuche hat sich etwas schwieriger gestaltet als gedacht, besonders wenn man schon von Anfang an eine gewisse Vorstellung hat, wie der genähte Jumpsuit am Ende aussehen soll. Am Anfang des Jahres waren vor allem Palmenmuster sehr angesagt. Da ich wusste, dass wir im April nach La Palma fliegen, wollte ich gerne diesen Trend aufgreifen. Aber irgendwie fand ich einfach nicht das passende Muster, egal ob im Geschäft oder im Internet. Langsam wurde ich etwas frustriert.

Anfang März war in Hannover der Deutsch-Holländische Stoffmarkt. Da wir an dem Wochenende meine Schwiegereltern besucht haben, sagte mein Mann: Komm wir gehen mal auf den Stoffmarkt und schauen uns um. Vielleicht finden wir da den passenden Stoff!“. Gesagt, getan, liefen wir alle Stände ab. Und tatsächlich habe ich bei einem niederländischen Stand diesen tollen Jerseystoff mit Palmenmuster gefunden und mich sofort in das Muster verliebt. Da ich für den Jumpsuit 3 Meter brauchte, schlug auch der Preis etwas zu Buche. Stolze 75 €.


Da fing mein Kopf an zu grübeln, ob ich so viel Geld ausgeben möchte. Da mein Schwiegervater gesehen hat, wie sehr mir dieser Stoff gefiel, hat er kurz darauf entschieden mir den Stoff zu kaufen und zu schenken. Ein großes DANKESCHÖN an meinen Schwiegervater!

Das Nähen geht los

Wieder zurück Zuhause, habe ich mich direkt an die Schnittvorbereitungen und die Nähmaschine gesetzt. Viel Zeit bis zum geplanten La Palma Urlaub blieb nicht mehr. Einen Tag vor Abflug konnte ich das Nähprojekt erfolgreich abschließen.

Dank der gut geschriebenen und bebilderten Nähanleitung im Nähheft, konnte ich die einzelnen Schritte gut nachvollziehen und beim Nähen umsetzen.
Vom Schwierigkeitsgrad ist der Jumpsuit schon sehr schwer, da man einiges anpassen und kürzen muss. Das hatte ich am Anfang nicht bedacht, und mich dadurch mit der Zeit etwas verkalkuliert, sodass es am Ende sehr knapp wurde.



Mein Fazit

Im Urlaub habe ich ihn sehr gerne und oft getragen. Durch den dünnen Jersey ließ er sich angenehm auf der Haut tragen. Durch sein Muster war er ein echter Hingucker 😀.

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Me Made Mittwoch

Liebe Grüße
Eure Sarina von Schnittvielfalt

Dienstag, 31. Juli 2018

Rock mit Blumenmuster und Wickel-Optik

Zeitschrift: Burda 02/2013
Schnitt: Mode. 111
Schwierigkeitsgrad: schwer
Stoffwahl: Jersey


Im Juli habe ich voller Freude und Motivation in Wuppertal den VHS-Nähkurs „Ein ganzes Wochenende zum Nähen“ besucht. Passend zum sommerlichen Wetter sollte auch das Nähprojekt sein. Vor längerer Zeit hatte ich mir im Internet diesen schönen beigen Jersey mit blauem Blumenmuster bestellt.



In meinem Ringbuch mit einer selbst gebastelten Modellübersicht, fand ich schnell den passenden Schnitt zum Stoff. Von Anfang an war klar, dass es ein Rock werden soll. Also entschied ich mich am Ende für ein Modell mit einer Wickel-Optik. Die seitlich drapierten Falten sind ein weiterer Hingucker.

Ab an die Nähmaschine

Die Vorbereitungen, wie den Stoff zuschneiden, Markierungen übertragen habe ich schon einen Tag vorher gemacht. Am Kurs-Tag nimmt so was zu viel Zeit in Anspruch.

Am ersten Kurs-Tag ging es auch schon los. In der Burda wird der Schnitt als „Easy“ vorgestellt. Bitte verlasst Euch nicht immer auf diese Angaben. Nicht immer sind diese Schnitte für Anfänger geeignet.

Zuerst wurden an beiden Rückenteile die Abnäher genäht. Anschließend konnten beide Teile an der Mittelnaht zusammen genäht werden. Das Faltenlegen ging sehr zügig und ohne Probleme, da mir die Kursleiterin genau erklärt hat, wie Burda das Faltenlegen meint. Es gibt nämlich eine elegante Variante, bei der die Falten von innen vernäht werden, sodass keine Naht außen zu sehen ist.



Laut Nähanleitung wird an der Seite (ohne Falten) ein nahtverdeckter Reißverschluss eingesetzt. Ich habe mich jedoch dagegen entschieden und oben ein Bündchen mit Gummiband eingenäht.

Erste Anprobe

Nun kam die erste Anprobe und Begutachtung im Spiegel. Zusammen mit der Kursleiterin haben wir geschaut, wo der Rock enger werden muss und uns die optimale Rocklänge überlegt die mit Stecknadeln markiert wurde. Im Spiegel konnte man sehen, dass sich der Rock nach unten hin leicht nach außen wölbte. Das konnte zum Glück schnell behoben werden, indem ich die Seiten nach unten hin ca. 4 cm enger genäht habe. Jetzt liegt er wesentlich besser am Körper an 😀.




Insgesamt habe ich für den Rock mit Vorbereitungen und dem Nähen ca. 8 Stunden gebraucht. Aufjedenfall ein Schnitt, den jeder an einem Wochenende schaffen würde.

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Me Made Mittwoch

Liebe Grüße
Eure Sarina von Schnittvielfalt

Freitag, 15. Juni 2018

Vorstellung der Nähzeitschrift Burda, Ausgabe 07/2018

Heute möchte ich Euch die neue Ausgabe der Nähzeitschrift Burda vorstellen. Die aktuelle Ausgabe für Juli 2018, ist am 13. Juni 2018 in den Zeitschriftenläden erschienen. Jippiii 😀.



Ich habe mir natürlich direkt ein Exemplar gesichert und möchte Euch zeigen, welche interessanten Modelle uns Burda mit der aktuellen Ausgabe präsentieren möchte. Dazu muss ich sagen, ich besitze kein Abonnement von irgendeiner Zeitschrift, sondern kaufe Sie mir, wenn es gefällt.

Welche schönen Modelle kann man nachnähen?
Wie man schon am Cover erahnen kann, beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe mit dem Hauptthema Sommermode, aber in unterschiedlichen Bereichen bzw. Stile. Burda präsentiert diesmal die Themen: Retro Delight, Gute Reise, Blau Pause, Beach Boys (Kinderbekleidung) und So Hot! (Plus Size). Für mich gelungene und interessante Themen, weshalb ich mich zum Kauf entschieden habe. Gerade auf die Bereiche Retro Delight und Gute Reise war ich sehr gespannt.

Themenübersicht der Burda
Retro Delight:
Der Retro oder auch Vintage Stil ist in der Modewelt nicht mehr wegzudenken. Dank der tollen Schnitte für Röcke, Hosen und Kleider können wir uns ein bisschen in die Zeit zurück versetzen. Besonderes Highlight finde ich den Bikini. Etwas verrückt aber auch ein Unikat.

Gute Reise:
Sommerliche Tops, Röcke und Kleider sollen mit uns auf die Reise gehen. Ein besonders schöner Schnitt ist das Kleid Mod. 106, dass durch seine vielen Möglichkeiten unterschiedlich gewickelt werden kann.

Blau Pause:
Mit Blau Pause will uns Burda zeigen, dass diese Farbe einiges kann. Egal ob für die Freizeit, oder für besondere Anlässe. Mit dieser tollen Farbe, lassen sich originelle Lieblingsstücke schneidern.

Beach Boys:
Damit unsere Kleinen und Großen auch modisch top aktuell sind, gibts in dieser Ausgabe super coole und einfache Strandbekleidung, die schnell genäht ist. Mit angesagten Tops und Shorts kann der Urlaub kommen.

Hot Plus:
Sexy aber auch alltags- und bürofreundlich sind die aktuellen Schnitte, die jede Rundung einer Frau positiv in in Szene setzt. Da werden die Männer staunen.

Modellübersicht der Burda 04/2018
Laut Modellübersicht bekommen wir mit der Zeitschrift insgesamt 35 Modelle, davon 6 Kleider, 7 Oberteile, 5 Röcke/Hosenröcke, 1 Bikini, 3 Overall/Hosen, 8 Plusmode und 5 Kinderbekleidung. Das hört sich doch schon mal gut an 😀.





Süße Leckereien aus Wassermelone
In der aktuellen Burda, sollen uns nicht nur die schönen Modelle zum Nähen animieren, sondern es wird auch für unser leibliches Wohl gesorgt, indem wir mit Wassermelone sommerliche Leckereien zaubern können. Vorallem die kleinen Cupcakes haben mich sofort verzaubert und sehen dabei auch noch süß und schmackhaft aus. Auf jeden Tisch ein Hingucker.



Mein persönliches Fazit
Die aktuelle Ausgabe der Burda gefällt mir sehr gut. Gerade in den Bereichen Retro Delight und Gute Reise sind sehr schöne Schnitte dabei, egal ob für Zuhause, im Urlaub oder im Büro. Aber auch die Plus Size Modelle sind nicht zu verachten. Mal schauen, welche Schnitt ist zuerst ausprobiere.

Eure Meinung?
Jetzt bin ich auf Eure Meinung gespannt. Wie gefällt Euch die aktuelle Burda?


Liebe Grüße
Eure Sarina von Schnittvielfalt

Montag, 11. Juni 2018

Sommerliches Leo T-Shirt mit Ärmelraffung

Zeitschrift: Burda 02/2013
Schnitt: Mode. 126
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel
Stoffwahl: Jersey


Heute möchte ich Euch mein selbst genähtes T-Shirt oder auch Raglanshirt mit Leo-Print vorstellen. Diese Prints mochte ich schon immer gerne, aber auch mir gefällt nicht unbedingt jedes Leo-Muster. Gerade jetzt bei den sommerlichen Temperaturen, liebe ich mein T-Shirt. Eins meiner Lieblingsstücke im Kleiderschrank.

Gefunden habe ich den schönen Stoff schon im März 2018, auf dem holländischen Stoffmarkt in Hannover. Es gab ihn in mehreren Farbvarianten, aber der türkis/schwarze hat mich überzeugt und keine Minute später war er bezahlt und im Stoffbeutel. Was ich genau aus dem Stoff schneidern wollte, wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht. Erstmal alle schönen Stoffe kaufen 😀.


Erst Zuhause angekommen, suchte ich in meiner Modellübersicht nach dem perfekten Schnittmuster. Da der gekaufte Stoff nur 1m lang war, habe ich mich direkt auf T-Shirts und Tops beschränkt. Am Ende der Suche habe ich mich für einen schönen Raglanschnitt als Kurzarm mit gerafften Ärmeln entscheiden. Was mir besonders an diesem Schnitt gefällt, sind die Raffungen am Ärmel. Sie geben dem Ganzen Kleidungsstück etwas Lockeres und Leichtes.

Nun kam die nächste Entscheidung. Soll ich die Ärmel und den Halsausschnitt im gleichen Stoff nähen oder lieber etwas Kontrast reinzaubern und einen schwarzen Jersey verwenden. Bei solchen Fragen kann ich mich manchmal nicht entscheiden, also habe ich einfach meinen Mann gefragt und der sagte auf Anhieb, dass er Kontrast schöner fände. Und so habe ich das T-Shirt auch genäht. Vorder- und Rückenteil aus dem Leo-Jersey, Ärmel und Halsausschnitt aus schwarzem Jersey. Den hatte ich noch als Rest in meiner Stoffbox (Glück gehabt 😀).

Das Nähen des Raglanshirt ging ratz fatz und hat vielleicht, wenn man sich Zeit lässt, einen Tag gedauert. Auch für Anfänger finde ich diesen Schnitt super geeignet. Und ich muss zugeben, dass der Kontrast mit dem schwarzen Jersey eine goldrichtige Entscheidung war.


Liebe Grüße
Eure Sarina von Schnittvielfalt