Mittwoch, 3. Oktober 2018

"Simply nähen" Jumpsuit mit Palmenmuster

Zeitschrift: Simply nähen 02/2015
Schnitt: Jumpsuit
Schwierigkeitsgrad: schwer
Stoffwahl: Jersey


Heute möchte ich meinen ersten genähten Jumpsuit vorstellen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diesen schon im April genäht habe, um ihn kurz danach mit nach La Palma in den Urlaub zu nehmen. Da sind auch die Bilder entstanden 😀.

Warum dieser Schnitt

Den Schnitt des Jumpsuits habe ich im Heft „Simply nähen“ gefunden. Besonders hat mir die Idee mit dem kleinen Volants an der Vorder- und Rückseite gefallen. Dank des Gummibandes auf Taillenhöhe lässt sich der Jumpsuit optimal an die Passform des Körpers anpassen.

Schwierige Stoffsuche

Die Stoffsuche hat sich etwas schwieriger gestaltet als gedacht, besonders wenn man schon von Anfang an eine gewisse Vorstellung hat, wie der genähte Jumpsuit am Ende aussehen soll. Am Anfang des Jahres waren vor allem Palmenmuster sehr angesagt. Da ich wusste, dass wir im April nach La Palma fliegen, wollte ich gerne diesen Trend aufgreifen. Aber irgendwie fand ich einfach nicht das passende Muster, egal ob im Geschäft oder im Internet. Langsam wurde ich etwas frustriert.

Anfang März war in Hannover der Deutsch-Holländische Stoffmarkt. Da wir an dem Wochenende meine Schwiegereltern besucht haben, sagte mein Mann: Komm wir gehen mal auf den Stoffmarkt und schauen uns um. Vielleicht finden wir da den passenden Stoff!“. Gesagt, getan, liefen wir alle Stände ab. Und tatsächlich habe ich bei einem niederländischen Stand diesen tollen Jerseystoff mit Palmenmuster gefunden und mich sofort in das Muster verliebt. Da ich für den Jumpsuit 3 Meter brauchte, schlug auch der Preis etwas zu Buche. Stolze 75 €.


Da fing mein Kopf an zu grübeln, ob ich so viel Geld ausgeben möchte. Da mein Schwiegervater gesehen hat, wie sehr mir dieser Stoff gefiel, hat er kurz darauf entschieden mir den Stoff zu kaufen und zu schenken. Ein großes DANKESCHÖN an meinen Schwiegervater!

Das Nähen geht los

Wieder zurück Zuhause, habe ich mich direkt an die Schnittvorbereitungen und die Nähmaschine gesetzt. Viel Zeit bis zum geplanten La Palma Urlaub blieb nicht mehr. Einen Tag vor Abflug konnte ich das Nähprojekt erfolgreich abschließen.

Dank der gut geschriebenen und bebilderten Nähanleitung im Nähheft, konnte ich die einzelnen Schritte gut nachvollziehen und beim Nähen umsetzen.
Vom Schwierigkeitsgrad ist der Jumpsuit schon sehr schwer, da man einiges anpassen und kürzen muss. Das hatte ich am Anfang nicht bedacht, und mich dadurch mit der Zeit etwas verkalkuliert, sodass es am Ende sehr knapp wurde.



Mein Fazit

Im Urlaub habe ich ihn sehr gerne und oft getragen. Durch den dünnen Jersey ließ er sich angenehm auf der Haut tragen. Durch sein Muster war er ein echter Hingucker 😀.

Auf dieser Seite findet ihr noch viele andere tolle Projekte :-)
Me Made Mittwoch

Liebe Grüße
Eure Sarina von Schnittvielfalt

Montag, 6. August 2018

Thema Organisation beim Nähen: Ringbuch als Modellübersicht

Ihr kennt das ja bestimmt auch. Mit den Jahren wird die Sammlung von Nähzeitschriften oder einzeln gekauften Schnittmuster als E-Book immer größer. Irgendwann fehlt einfach die Übersicht, welche Modelle einem gefallen. So war es bei mir. Wenn ich ein Neues Projekt starten wollte, musste ich alle Zeitschriften durchschauen um zu entscheiden welches Schnittmuster mir am besten gefällt. Mit der Zeit fand ich das zu aufwendig bzw. auch zu nervig.


Das Grübeln geht los

Irgendeine Lösung muss es doch geben. Also habe ich stundenlang gegrübelt, sogar Nachts im Traum 😀, wie ich alle Modelle, die mir gefallen, als geordnete Übersicht direkt zur Hand habe. Wichtig war mir, dass ich nicht nur stehen habe „Rock, Mod. 122, Burda 07/2017“ sondern auch die Modell-Zeichnung dabei ist. So fällt es mir einfacher zu entscheiden, welcher Stoff zu welchem Schnitt passt und umgekehrt.

Lösung gefunden, ab an die Umsetzung

Nun kam die Entscheidung welche Möglichkeit setze ich um bzw. ist auch auf Dauer geeignet, da die Sammlung an Schnittmustern nicht kleiner wird. Zum Glück 😀. Die erste Idee bestand darin eine Übersicht mit Modell-Zeichnung und allen Daten am Computer zu erstellen. Aber da war der Nachteil, dass bei älteren Zeitschriften, nicht mehr alle technischen Zeichnungen im Internet zu finden sind oder erst gar nicht existieren. Also musste eine neue Lösung her, die ich zum Glück gefunden habe.

In einem Schreibwarengeschäft, bei mir war es Kodi, habe ich ein kleines kariertes Ringbuch (DINA6) als Register-Kladde gefunden. Der Vorteil, das Ringbuch ist in fünf Register eingeteilt, die sich an der Seite farblich voneinander unterscheiden. So habe ich ein Register nur für Schnittmuster aus den Burda Zeitschriften, das zweite enthält alle Modelle aus der Fashion Style Serie, im dritten finde ich alle einzeln gekauften Schnittmuster und im vierten Register sind alle Modelle vom My Image eingeklebt.

Bei den meisten Nähzeitschriften gibt es den Vorteil, dass sich entweder vorne oder in der Mitte eine Übersicht der enthaltenen Modelle als Zeichnung befindet. Für meinen Zweck perfekt 😀. Denn so musste ich nur diese Seite kopieren, die Modelle ausschneiden, die mich auch wirklich ansprechen und ab ins Ringbuch kleben. Am Anfang ist das natürlich sehr zeitaufwendig, gerade dann, wenn man schon eine größere Sammlung besitzt. Aber es lohnt sich.


Kleines Fein-Tuning

Unter jeder technischen Zeichnung des Modells habe ich noch notiert, um welches Kleidungsstück es sich handelt und welche Modellnummer vergeben worden ist. Als Headline oben drüber steht noch die Zeitschrift mit der jeweiligen Ausgabe.


Sobald ein neues Projekt ansteht, brauche ich nur mein Ringbuch aufzuschlagen, schaue kurz durch und kann direkt die richtige Zeitschrift aus dem Ordner nehmen und loslegen.

Zur Verschönerung habe ich mir noch ein Deckblatt gestaltet 😀.


Was sind Eure Ideen

Wie habt Ihr euch in diesem Bereich organisiert? Ich bin gespannt. Eure Ideen könnt ihr gerne als Kommentar an diesen Post heften.

Liebe Grüße
Eure Sarina von Schnittvielfalt

Dienstag, 31. Juli 2018

Rock mit Blumenmuster und Wickel-Optik

Zeitschrift: Burda 02/2013
Schnitt: Mode. 111
Schwierigkeitsgrad: schwer
Stoffwahl: Jersey


Im Juli habe ich voller Freude und Motivation in Wuppertal den VHS-Nähkurs „Ein ganzes Wochenende zum Nähen“ besucht. Passend zum sommerlichen Wetter sollte auch das Nähprojekt sein. Vor längerer Zeit hatte ich mir im Internet diesen schönen beigen Jersey mit blauem Blumenmuster bestellt.



In meinem Ringbuch mit einer selbst gebastelten Modellübersicht, fand ich schnell den passenden Schnitt zum Stoff. Von Anfang an war klar, dass es ein Rock werden soll. Also entschied ich mich am Ende für ein Modell mit einer Wickel-Optik. Die seitlich drapierten Falten sind ein weiterer Hingucker.

Ab an die Nähmaschine

Die Vorbereitungen, wie den Stoff zuschneiden, Markierungen übertragen habe ich schon einen Tag vorher gemacht. Am Kurs-Tag nimmt so was zu viel Zeit in Anspruch.

Am ersten Kurs-Tag ging es auch schon los. In der Burda wird der Schnitt als „Easy“ vorgestellt. Bitte verlasst Euch nicht immer auf diese Angaben. Nicht immer sind diese Schnitte für Anfänger geeignet.

Zuerst wurden an beiden Rückenteile die Abnäher genäht. Anschließend konnten beide Teile an der Mittelnaht zusammen genäht werden. Das Faltenlegen ging sehr zügig und ohne Probleme, da mir die Kursleiterin genau erklärt hat, wie Burda das Faltenlegen meint. Es gibt nämlich eine elegante Variante, bei der die Falten von innen vernäht werden, sodass keine Naht außen zu sehen ist.



Laut Nähanleitung wird an der Seite (ohne Falten) ein nahtverdeckter Reißverschluss eingesetzt. Ich habe mich jedoch dagegen entschieden und oben ein Bündchen mit Gummiband eingenäht.

Erste Anprobe

Nun kam die erste Anprobe und Begutachtung im Spiegel. Zusammen mit der Kursleiterin haben wir geschaut, wo der Rock enger werden muss und uns die optimale Rocklänge überlegt die mit Stecknadeln markiert wurde. Im Spiegel konnte man sehen, dass sich der Rock nach unten hin leicht nach außen wölbte. Das konnte zum Glück schnell behoben werden, indem ich die Seiten nach unten hin ca. 4 cm enger genäht habe. Jetzt liegt er wesentlich besser am Körper an 😀.




Insgesamt habe ich für den Rock mit Vorbereitungen und dem Nähen ca. 8 Stunden gebraucht. Aufjedenfall ein Schnitt, den jeder an einem Wochenende schaffen würde.

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Me Made Mittwoch

Liebe Grüße
Eure Sarina von Schnittvielfalt

Freitag, 15. Juni 2018

Vorstellung der Nähzeitschrift Burda, Ausgabe 07/2018

Heute möchte ich Euch die neue Ausgabe der Nähzeitschrift Burda vorstellen. Die aktuelle Ausgabe für Juli 2018, ist am 13. Juni 2018 in den Zeitschriftenläden erschienen. Jippiii 😀.



Ich habe mir natürlich direkt ein Exemplar gesichert und möchte Euch zeigen, welche interessanten Modelle uns Burda mit der aktuellen Ausgabe präsentieren möchte. Dazu muss ich sagen, ich besitze kein Abonnement von irgendeiner Zeitschrift, sondern kaufe Sie mir, wenn es gefällt.

Welche schönen Modelle kann man nachnähen?
Wie man schon am Cover erahnen kann, beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe mit dem Hauptthema Sommermode, aber in unterschiedlichen Bereichen bzw. Stile. Burda präsentiert diesmal die Themen: Retro Delight, Gute Reise, Blau Pause, Beach Boys (Kinderbekleidung) und So Hot! (Plus Size). Für mich gelungene und interessante Themen, weshalb ich mich zum Kauf entschieden habe. Gerade auf die Bereiche Retro Delight und Gute Reise war ich sehr gespannt.

Themenübersicht der Burda
Retro Delight:
Der Retro oder auch Vintage Stil ist in der Modewelt nicht mehr wegzudenken. Dank der tollen Schnitte für Röcke, Hosen und Kleider können wir uns ein bisschen in die Zeit zurück versetzen. Besonderes Highlight finde ich den Bikini. Etwas verrückt aber auch ein Unikat.

Gute Reise:
Sommerliche Tops, Röcke und Kleider sollen mit uns auf die Reise gehen. Ein besonders schöner Schnitt ist das Kleid Mod. 106, dass durch seine vielen Möglichkeiten unterschiedlich gewickelt werden kann.

Blau Pause:
Mit Blau Pause will uns Burda zeigen, dass diese Farbe einiges kann. Egal ob für die Freizeit, oder für besondere Anlässe. Mit dieser tollen Farbe, lassen sich originelle Lieblingsstücke schneidern.

Beach Boys:
Damit unsere Kleinen und Großen auch modisch top aktuell sind, gibts in dieser Ausgabe super coole und einfache Strandbekleidung, die schnell genäht ist. Mit angesagten Tops und Shorts kann der Urlaub kommen.

Hot Plus:
Sexy aber auch alltags- und bürofreundlich sind die aktuellen Schnitte, die jede Rundung einer Frau positiv in in Szene setzt. Da werden die Männer staunen.

Modellübersicht der Burda 04/2018
Laut Modellübersicht bekommen wir mit der Zeitschrift insgesamt 35 Modelle, davon 6 Kleider, 7 Oberteile, 5 Röcke/Hosenröcke, 1 Bikini, 3 Overall/Hosen, 8 Plusmode und 5 Kinderbekleidung. Das hört sich doch schon mal gut an 😀.





Süße Leckereien aus Wassermelone
In der aktuellen Burda, sollen uns nicht nur die schönen Modelle zum Nähen animieren, sondern es wird auch für unser leibliches Wohl gesorgt, indem wir mit Wassermelone sommerliche Leckereien zaubern können. Vorallem die kleinen Cupcakes haben mich sofort verzaubert und sehen dabei auch noch süß und schmackhaft aus. Auf jeden Tisch ein Hingucker.



Mein persönliches Fazit
Die aktuelle Ausgabe der Burda gefällt mir sehr gut. Gerade in den Bereichen Retro Delight und Gute Reise sind sehr schöne Schnitte dabei, egal ob für Zuhause, im Urlaub oder im Büro. Aber auch die Plus Size Modelle sind nicht zu verachten. Mal schauen, welche Schnitt ist zuerst ausprobiere.

Eure Meinung?
Jetzt bin ich auf Eure Meinung gespannt. Wie gefällt Euch die aktuelle Burda?


Liebe Grüße
Eure Sarina von Schnittvielfalt

Mittwoch, 13. Juni 2018

13. Juni 2018: Heute ist "Tag der Nähmaschine"

Der 13. Juni 2018 ist ein ganz besonderer Tag, denn heute feiern wir unsere Nähmaschinen. Ihr habt richtig gelesen, heute ist "Tag der Nähmaschine".

Und als kleines Geschenk bekommt meine Gritzner Tipmatic nicht nur eine frische Ölung 😀, sondern auch einen kleinen Kuchen.



Einige fragen sich wahrscheinlich jetzt, "Warum einen Tag für die Nähmaschine?". Der Grund ist ganz einfach. Die erste arbeitsfähige Nähmaschine wurde für Schuhmacher entwickelt und war noch ganz aus Holz. Entwickelt und gebaut wurde die Nähmaschine 1790 vom Engländer Thomas Saint. Damals ließ er seinen Entwurf direkt patentieren.



Wie sieht es mit euren Nähmaschinen aus. Wie würdigt Ihr eure Maschinchen? Bin sehr gespannt.

Liebe Grüße
Eure Sarina von Schnittvielfalt